Das Gerstäcker-Magazin "Abenteuer abseits vom Alltag". Durchgehend farbig, mit interessanten Themen rund um Friedrich Gerstäcker. Wichtiger Hinweis: die bislang erschienenen Ausgaben sind alle restlos vergriffen!  Wir bereiten für 2017 pdf-Datei zum  kostenlosen Herunterladen vor. Die ersten Dateien sehen Sie hier beim Anklicken der Umschlagbilder.

Mag 7

Die Werke F.Gerstäckers

Zahlreiche Einbände, Verlagsbezeichnungen, Herausgebernamen - wer steigt da noch durch? Welche Ausgabe ist denn der "originale" Gerstäcker, und welche wurde bereits bearbeitet? Wo finde ich eine lesegerechte Ausgabe auf dem Buchmarkt? Hier die wichtigsten Hinweise für alle, die sich für das Werk des Weitgereisten interessieren, weiter unten geht es zur aktuellen neuen Werkausgabe mit zahlreichen Illustrationen und Anmerkungen:

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Die ersten Buchausgaben erschienen bei verschiedenen Verlagen (Abb. 1). Bände mit einzelnen Erzählungen zumeist im Verlag der Arnold'schen Buchhandlung, Romane schon bald bei H. Costenoble. Diese Ausgaben besaßen keinen einheitlichen Bucheinband. Einige davon wurden von der Gerstäcker-Gesellschaft als Nachdrucke mit einem einheitlichen Reiheneinband herausgegeben, die meisten Bände sind inzwischen jedoch vergriffen. Sammelnswert ist dann noch die Ausgabe "Letzter Hand", von Friedrich Gerstäcker noch selbst eingerichtet und ab 1872 bis 1879 unter dem Titel "Gesammelte Schriften, Volks- u. Familienausgabe", erschienen.

Viele verschiedene Einbände, weil oft in Lieferungen bezogen und mit eigenen oder gekauften Einbanddecken versehen. Diese Ausgabe im Verlag H. Costenoble, Jena, ist die letzte zitierfähige Ausgabe! Danach wurden die Werke 1889-91 von Dietrich Theden u.a. zunächst in zwei Serien unter dem Titel "Ausgewählte Werke. 2. Volks- und Familienausgabe" bei H. Costenoble herausgegeben (Abb. 2), später dann als 45bändige Ausgabe unter dem Reihentitel "Reiseromane und Schriften" im Verlag Neufeld & Henius, Berlin, 1903-10 (Abb. 3). Alle Ausgaben, herausgegeben von D. Theden und später noch anderen Herausgebern - sind stark bearbeitet, gekürzt und verändert! Sie sind nicht mehr zitierfähig, durch eingeschobene Texte der Herausgeber.

Ironischerweise sind gerade die Theden-Bände, sowohl bei Costenoble als auch bei Neufeld & Henius, im heutigen Antiquariatshandel unnötig hoch gehandelt. Schuld daran sind die prächtigen Einbände, die jeden auf den Band aufmerksam machen. Da diese Bände in ihren zahlreichen Varianten in großen Auflagen verbreitet wurden, eigenen sie sich hervorragend zum "Kennenlernen". Wir vergleichen sie etwa mit den Radebeul-Ausgaben der Werke Karl Mays. Allerdings sollten diese schönen "roten" Bände zu einem mäßigen Preis gekauft werden - auch auf den Internet-Verkaufsforen findet man sie reichlich vertreten.....

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